Verein für Kampfkunst und Selbstverteidigung e.V.

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Karate (空手)

 空手 - die ostasiatische Kampfkunst

Das heutige Karate (japanisch:  空手 "leere bzw. unbewaffnete Hand") stammt ursprünglich aus Okinawa und lässt sich anhand von überlieferten Berichten und Unterlagen sicher bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Indische, chinesische und japanische Einflüsse prägten ein Selbstverteidigungs- und Kampfsystem, das Anfang des 20. Jahrhunderts seinen Weg nach Japan fand und nach dem Ende des 2. Weltkriegs von dort über die ganze Welt verbreitet wurde.

Es gibt verschiedene Karatesysteme (Stilrichtungen). Darunter sehr vereinfachte Versionen, sowie neue Kreationen, die dem Zeitgeschmack des "Wellnessports" - nur nichts Anstrengendes, nur kein Schweiß - entgegenkommen.

In der Kampfkunstschule Eisheuer wird die Stilrichtung "Kyokushinkai" bzw. die Wettkampfform "Kyokushin Budo Kai" (MMA), ein sehr hartes und realitätsnahes Kampfsystem (Erläuterung weiter unten und im Verzeichnis auf der linken Seite), unterrichtet.

Leitung des Karatetrainings:

Joachim-Dieter Eisheuer Andrea Eisheuer Flavius Petrisor

Joachim-D. Eisheuer
A-Trainerlizenz
A-Prüferlizenz

Andrea Eisheuer
A-Trainerlizenz
A-Prüferlizenz

Flavius Petrisor
C-Trainerlizenz
 

(Für ausführliche Info Bild anklicken)


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Anfänger: Einstieg zu jeder Zeit möglich

Anfänger sind in der Kampfkunstschule Eisheuer jederzeit willkommen. Egal, wann Sie ihren Vorsatz - endlich einmal mit dem Training zu beginnen - wahr machen wollen, es gibt für Anfänger jederzeit die Möglichkeit zum Einstieg.

Sie werden die Ausbildung unter professioneller Leitung in kleinen Gruppen herausfordernd, aufregend und kurzweilig finden. In kürzester Zeit werden Sie neue Freunde gefunden haben, über Ihren Fortschritt erstaunt sein und es bedauern, nicht schon früher begonnen zu haben. Gehen Sie in sich: Sie wollten schon lange „irgend einen“ Sport betreiben. Den ersten Schritt zu wagen, sich selbst eine eigene Meinung zu bilden, ist meist schwieriger als das tatsächliche Training.

Lassen Sie sich durch unsere Kampfkunstexperten in - selbstverständlich völlig unverbindlichen - Probestunden eine Vorstellung dessen geben, was wir in der Kampfkunstschule Eisheuer unter Training verstehen: Korrekte Methode, explosive Kombinationen, Flexibilitäts- und Konditionsübungen.

Fangen Sie an, verlieren Sie Speck und gewinnen Sie Gesundheit, Fitness und Selbstvertrauen. Gewinnen Sie innere und äußere Stärke!

Die Leitung des Karatetrainings liegt bei Joachim-Dieter Eisheuer (9. Dan, Referent für Kyokushin Karate im Deutschen Karate Verband), Andrea Eisheuer (4. Dan) und Flavius Petrisor (2. Dan). Alle sind international erfahrene und erfolgreiche Kampfsportler mit pädagogischer Zusatzausbildung. Sie werden zusätzlich unterstützt von einem Team weiterer Schwarzgurt-Träger und Lizenztrainer. Ihr Können und ihre Erfahrung sind der Garant dafür, dass Teilnehmer jeder Altersgruppe ihrem persönlichen Leistungsvermögen (Fitnessgrad) entsprechend trainiert und gefördert werden können.

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Kyokushinkai - die ultimative Kampfkunst

Kyokushinkai

Das in der Kampfkunstschule Eisheuer unterrichtete System führt den Namen Kyokushin Budo Kai, übersetzt etwa „Kampfkunst höchstmöglicher Realität“. Es gilt in der Welt der Kampfkünste als das stärkste Karate und steht im Ruf, die härtesten Kämpfer und die rigorosesten und gründlichsten Ausbildungsmethoden hervorgebracht zu haben. Zusätzlich zu den auch in anderen Karatesystemen geübten Techniken (Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfeger) werden hier auch Hebel- und Würgetechniken, Nervenpunkttechniken, Würfe und Bodenkampf unterrichtet. Sehr hoher Wert wird auf die körperliche Leistungssteigerung gelegt, die insbesondere Beweglichkeit, Schnellkraft und aerobische Belastbarkeit zum Ziel hat.

Kalligrafie
"Kyokushinkai Kan"

Kyokushinkai ist weltweit bekannt für die harte Ausbildung, sein Konditionsprogramm und der realistischen Kampfweise. Karateka (Karatepraktiker) des Kyokushinkai Karate wissen, dass dies notwendig ist, um die Widerstandsfähigkeit des Körpers realistisch einschätzen und trainieren zu können und somit für jede ernste Konfrontation vorbereitet zu sein.

Der Hauptunterschied des Karate der Stilrichtung Kyokushin zu den anderen Karate Systemen besteht vorwiegend darin, dass es zwar traditionell bleibt in den Trainingsmethoden, der Etikette und der dahinter stehenden Philosophie, es aber trotzdem durch stetige Anpassung an die sich ändernden äußeren Voraussetzungen seinen Anhängern erlaubt, flexibel zu reagieren, voran zu schreiten und somit an der Weiterentwicklung teilzuhaben. In Deutschland gibt es nur sehr wenige Kampfkunstvereine, die diesem hohen Anforderungsprofil entsprechen.

Kyokushin Karate ist somit ein auf traditionellen asiatischen Methoden basierendes Kampf- und Selbstverteidigungssystem, das allen Möglichkeiten einer Auseinandersetzung Rechnung trägt und somit allen Ansprüchen realistischer Selbstverteidigung gerecht wird (ausführliche Beschreibungen finden Sie unter dem Menu "Kyokushin Karate/Entwicklung").

Kanku-Symbol

"Kyokushin" ist aus den zwei japanischen Wörtern, "Kyoku" für Maximal bzw. größtmöglich und "Shin" für Wahrheit bzw. Realität zusammengesetzt. Das international bekannte Symbol des Kyokushin Karate ist das Kanku-Symbol, es stammt aus der Kata (vorgeschriebene Technikfolge) für Fortgeschrittene, der Kanku Dai.

"Kanku",
das Symbol für Kyokushin Karate.

In dieser Kata werden beide Hände zum Himmel gehoben. Dabei berühren sich die Zeigefinger und die Daumen. Dabei symbolisieren die Finger die Bergspitzen, die breiten Abschnitte interpretieren die Handgelenke als Täler zwischen den Bergen, insgesamt symbolisieren sie den fortlaufenden Kampf mit seinen Höhen und Tiefen. Der umschließende Kreis stellt Kontinuität und Unendlichkeit dar. Es ist diese kreisförmige Bewegungsform, die Kyokushin Karate auch optisch von anderen Karatestilen unterscheidet, die sich auf einfache lineare Bewegung verlassen.

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Osu - "Beharrlichkeit unter Druck"

Osu

Der Begriff "Osu" (oft auch "Oss" geschrieben) besteht aus zwei Schriftzeichen. Das erste Zeichen "osu" bedeutet "stoßen" oder "drücken". Das zweite Schriftzeichen "shinobu" hat die Bedeutung von "ertragen, erdulden, erleiden".
OSS kann man als alltäglichen Gruß bis hin zum Ersatz von "danke", und "bitte" oder "ich habe verstanden" hören. Es wird in der Karatewelt fast ständig benutzt.
Ausgeführt mit einer Verbeugung drückt es Respekt, Sympathie und Vertrauen gegenüber der/dem Anderen aus. "Osu" zeigt aber auch dem Lehrer, dass seine Anweisung verstanden wurde und versucht wird, sie zu befolgen.

Das Wort "OSU" und die Phrase "Osu Nein Seishin" (Beharrlichkeit unter Druck) fassen die Essenz des Dojo-Kun zusammen (Dojokun, siehe Hauptmenu "Kata/Dojokun"). Er wurde geschrieben von Masutatsu Oyama und Eiji Yoshikawa, Autor des berühmten „Musashi“, dem Buch aus dem Leben und von den Heldentaten von Japans größtem Krieger Miyamoto Musashi. In Japan wurde Masutatsu Oyama oft als Miyamoto Musashi des zwanzigsten Jahrhunderts bezeichnet. Bezeichnenderweise war es dieses Buch von Yoshikawa, das Masutatsu Oyama die Anregung für seine Zeit des meditativen Rückzugs in die Berge Japans gab.

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